Nutzung der lokalen Natur und des kulturellen Erbes für das Unternehmertum
Das Projekt sucht nach Möglichkeiten, die Jugendbeschäftigung zu verbessern. In den östlichen Grenzregionen – Südkarelien und dem nördlichen Teil des Peipussees im Nordosten Estlands – sind junge Menschen durch eine hohe Arbeitslosigkeit und eine schwierige Beschäftigungssituation gekennzeichnet. In diesen Gebieten gibt es weniger Beschäftigungsmöglichkeiten und Aktivitäten, was es ihnen erschwert, ihr Potenzial auszuschöpfen.
So lag beispielsweise die Arbeitslosenquote für junge Menschen unter 25 Jahren im Jahr 2024 in Imatra bei rund 25 %, während Ost-Virumaa mit 13,5 % die höchste Arbeitslosenquote Estlands aufwies. Der Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten führt dazu, dass junge Menschen aus den Regionen wegziehen.
Ziel des im Rahmen des Projekts durchgeführten Schulungsprogramms ist es, 72 jungen Menschen unter 25 Jahren aus Finnland und Estland das nötige Wissen und die Fähigkeiten zu vermitteln, um Unternehmen auf der Grundlage der lokalen Natur und des kulturellen Erbes zu gründen und zu führen. Die Schulung befähigt die Teilnehmer, eigene Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen und zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Gemeinden beizutragen.
Im Projekt:
- sich von Serviceideen und Beschäftigungsmöglichkeiten rund um Natur und Naturkultur inspirieren lassen und
- Den Jugendlichen werden modulare Fernstudien und Vernetzungsmöglichkeiten angeboten.
Projektpartner:
- Peipus-Kooperationszentrum, Estland
- Viljandi-Kulturakademie der Universität Tartu, Estland
- Stadt Imatra, Finnland
- Stiftung Wildnismuseum, Finnland
HeritageHunters&Business
- Umsetzungszeitraum 1.8.2025-31.10.2027
- Finanzierung Interreg Central Baltic 2021-2027
- Gesamtbudget 637.692 €