Kuva
Sonnenkollektoren auf dem Dach des Schulzentrums Koske.
Auf dem Dach des Koski-Schulzentrums befinden sich 400 Solarmodule. Etwa 11 Prozent des Energiebedarfs des Schulzentrums werden mit Hilfe der Panels produziert.

Klimaarbeit geht alle an

Veröffentlichung
27.5.2022 19: 19
Die Kohlendioxidemissionen von Imatra sind in fünfzehn Jahren um mehr als 50 Prozent zurückgegangen.

Das Ziel der Stadt Imatra ist es, im Jahr 2030 klimaneutral zu sein.

Damit werden die Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet gegenüber 80 um 2007 Prozent reduziert. Die restlichen 20 Prozent werden durch Emissionsgutschriften reduziert.

Klimaarbeit wird bei Imatra seit 15 Jahren betrieben. Klimafragen wurden 2019 stärker in den Griff bekommen, als die Stadt dem Hinku-Netzwerk kohlenstoffneutraler Gemeinden beitrat.

Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Emissionen liegen jetzt um 51 Prozent unter denen von 2007.

Die Messwerte werden im Klimamessgerät gesammelt 

Die Stadt leistet Klimaarbeit in vielen verschiedenen Bereichen.

Klimaschutzmaßnahmen wurden auf der Website der gesamten Städtegruppe gesammelt Zum Klimamesser.

- Derzeit stehen 51 Klimagesetze auf dem Zähler. Einige davon sind kleine praktische Angelegenheiten, einige sind größere Einheiten, Klimakoordinator der Stadt Imatra Jani Männikko erzählt.

Ein Beispiel für eine kleine Maßnahme ist beispielsweise das Ziel, den Einsatz von Plastikbehältern bei städtischen Veranstaltungen zu reduzieren.

Andererseits ist eine groß angelegte Maßnahme beispielsweise die klimafreundliche Minimierung des Einsatzes fossiler Brennstoffe und Heizeigenschaften.

Die Liegenschaften der Stadt werden auf grünere Energieformen, zum Beispiel Fernwärme, umgestellt. Andererseits gibt es auf dem Dach der Koski-Schule ein Solarkraftwerk, das 11 Prozent des Energiebedarfs der Schule produziert.

Die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen wird regelmäßig überwacht. Die Informationen werden im Climate Meter zweimal jährlich aktualisiert. Die Aktualisierung wird derzeit durchgeführt.

Es ist eine Menge zu tun

Klimaarbeit ist Langzeitarbeit. Ergebnisse werden nicht in ein oder zwei Jahren erzielt. Du wirst nie bereit sein.

- Die Klimaperspektive sollte bei allen Aktivitäten berücksichtigt werden. Auch Unternehmer müssen beispielsweise einbezogen werden. Und trotzdem muss die Stadt als Organisation ihre Arbeit fortsetzen und vertiefen, sagt Männikkö.

Emissionen zu reduzieren ist Teil eines umfassenden Risikomanagements, erinnert handeln Bürgermeister Matthias Hilden.

- Heute sehen wir deutlich, wie wichtig es ist, sich von fossilen Energien zu lösen. Glücklicherweise wusste Imatra bereits vor einem Jahrzehnt, wie man in dieser Hinsicht wichtige Lösungen findet. Natürlich gibt es noch viel zu tun.

Auch kleine Dinge können einen Unterschied machen

Neben der Stadtorganisation können sich auch Stadtbewohner an der Klimaarbeit beteiligen.

Auch zu Hause lassen sich Emissionen mit kleinen Maßnahmen reduzieren, rät Männikkö.

- Ein großer Teil der Klimawirkungen wird durch Erwärmung verursacht. Sie können ihn leicht beeinflussen, indem Sie zum Beispiel die Wohntemperatur etwas absenken.

Eine weitere alltägliche Gewohnheit ist es, auf Bewegung zu achten.

- Fliegen und Autofahren kann nach Möglichkeit vermieden werden. Statt Flugzeug oder eigenem Auto kann man sich mitunter Bahn, Fahrrad, Bus oder die eigenen Füße als Fortbewegungsmittel aussuchen.

Angesichts der Statistiken haben viele Menschen aus Imatra bereits Maßnahmen ergriffen.

Nach Angaben des finnischen Umweltinstituts betragen die Treibhausgasemissionen eines durchschnittlichen Einwohners von Matra 4,2 Tonnen, während die durchschnittlichen Emissionen in ganz Finnland bei 5,7 Tonnen liegen.

- Das ist ein toller Trend, Männikkö freut sich.

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