Kuva
Stationszeichnung von der Nordostseite
Skizze der Fassade der zukünftigen Kläranlage

Imatra erhielt einen Zuschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro zur Verbesserung der Energieeffizienz der Kläranlage

Veröffentlichung
12.1.2021 11: 14
Der Zuschuss wird im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Kläranlage ab Frühjahr verwendet.

Der vom Umweltministerium gewährte Höchstbetrag von 1,1 Millionen Euro wird hauptsächlich für die Abwasserwärmenutzung und die Verbesserung der Abwasserbelüftung verwendet.

- Wärmerückgewinnung ist eine ziemlich große neue Sache. Natürlich geht die meiste Wärme in den Abflüssen verloren, aber das ist bisher das Beste, was man vernünftig machen kann, sagt der Wassermanagement-Manager von Imatra Vede Kari Pietarinen.

Eine weitere Sache, die mit dem Zuschuss erneuert werden soll, ist die Umstellung der Abwasserbelüftung von Oberflächenbelüftung auf Bodenbelüftung. Letzteres ist effizienter als die bisherige Oberflächenbelüftung. 

- Der größte Teil des Energieverbrauchs der Pumpstation entfällt auf das Pumpen und Belüften. Die Belüftung hat einen größeren Anteil daran, erklärt Pietarinen.

Bei der Sanierung und Erweiterung des Klärwerks werden für den Betrieb notwendige neue Anlagen für das Klärwerk errichtet; Garage, Kompressorgebäude und Nachbearbeitungsgebäude. Die Gesamtfläche dieser beträgt etwa 600 Quadratmeter. Ebenso wird der Reinigungsprozess verbessert. Trotzdem wird der Gesamtenergieverbrauch der Kläranlage während der Sanierung sinken.

- Einer vorläufigen Schätzung zufolge würde der Energieverbrauch um etwa 13 Prozent sinken, aber es ist sicherlich nicht möglich zu wissen, welche Art von Euro oder Energiemengen eingespart werden, wenn noch keine Erfahrungen mit der neuen Technologie vorliegen. Die Zeit wird den endgültigen Nutzen zeigen, überlegt Pietarinen.

Bei der im Frühjahr beginnenden Sanierung der Kläranlage wird die gesamte Anlagentechnik erneuert. Bei der Sanierung bleiben die Klärbecken und das Prozessgebäude bestehen. Das alte Kontrollgebäude wird abgerissen und an seiner Stelle ein kleinerer Neubau errichtet.

Die Kostenschätzung für die 2023 fertigzustellende Kläranlage liegt bei rund 11 Millionen Euro.

 

Weitere Informationen Wasserversorgungsmanagerin Kari Pietarinen, kari.pietarinenatimatra.fi (kari[dot]pietarinen[at]imatra[dot]fi), Tel. 020 617 4399

Verbesserung der Energieeffizienz im Zusammenhang mit der neuen Kläranlage

  • Der Gesamtenergieverbrauch (Strom+Wärme) der jetzigen Anlage lag im Durchschnitt der letzten Jahre bei ca. 1550 MWh/a (0,30 kWh/m3).
  • Der geschätzte Gesamtenergieverbrauch (Strom+Wärme) der neu renovierten Anlage beträgt ca. 1300 MWh/a (0,26 kWh/m3)
  • Der Gesamtenergieverbrauch wird um ca. 250 MWh reduziert

Energiesparmaßnahmen bei Sanierung und Erweiterung

  • Die Energieeffizienz der Belüftung des Belebtschlammverfahrens wird verbessert
  • Umstellung der derzeitigen Wärmequelle, d. h. Ölkessel, auf erneuerbare Wärmerückgewinnung aus gereinigtem Abwasser mit Wärmepumpen
  • Die Belüftung und Wärmerückgewinnung bestehender Gebäude wird verbessert
  • Die Wärmedämmung der Außenhülle bestehender Gebäude wird verbessert
  • Hinzufügen einer Solarstromanlage
  • Lassen Sie uns die Energieeffizienz der aktuellen Beleuchtung verbessern