Schulen und Dienstleistungen sind mit dem Bus erreichbar
Busse befördern jeden Tag Hunderte von Passagieren auf Imatra: Schulkinder gehen zur Schule, Erwachsene gehen zur Arbeit, zu Hobbys und zu Dienstleistungen.
Ziel ist es, möglichst viele Kommunen bestmöglich zu bedienen.
Es ist ein ziemliches Rätsel: Die Planung von Zeitplänen und Routen ist nicht einfach, da es viele Dinge zu beachten gibt.
Schwerpunkt Schulzentren
Im Nahverkehr von Imatra verkehren derzeit sechs Buslinien.
Die Routenplanung richtet sich nach dem Wohnort der Menschen.
- Die Linien betonen funktionale Verkehrsverbindungen zu den Schulzentren Vuoksenniska, Mansikkala und Koske, Verkehrsplaner Kaisa Pohjola erzählt.
Linien, die Schulkinder bedienen, kommen auch anderen Fahrgästen zugute, da sich ein Großteil der Geschäfte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze von Imatra in der Nähe von Schulzentren befindet.
Jemand muss immer warten
Die Stundenpläne werden in Zusammenarbeit mit den Schulen geplant, denn die Kinder müssen morgens mit dem Bus zur Schule und nachmittags wieder nach Hause.
Das Ziel ist, dass es keine langen Wartezeiten gibt. Trotzdem muss immer jemand warten.
-Der Schultag für Schüler unterschiedlichen Alters beginnt und endet zu leicht unterschiedlichen Zeiten, z. B. einige sind fünf Minuten nach der vollen Stunde und andere zehn Minuten nach der regulären Stunde. Einige werden zwangsläufig auf den Bus warten müssen, aber wir bemühen uns, die Zeit so kurz wie möglich zu halten, sagt Pohjola.
Neben den Schulen müssen noch andere Dinge in den Stundenplänen berücksichtigt werden. Busse müssen zum Beispiel Fernbusse und Bahnen erreichen, auch der Tagesrhythmus der Pendler muss berücksichtigt werden.
Die Ticketeinnahmen decken einen kleinen Teil der Kosten
Die Organisation des öffentlichen Verkehrs ist nicht billig. Die Ticketeinnahmen decken etwa ein Fünftel der Kosten für den öffentlichen Nahverkehr in Imatra. Der Rest wird aus Landesmitteln und Stadtmitteln finanziert.
Die Ticketpreise werden jährlich vom Stadtrat festgelegt.
Der Preis einer Einzelfahrkarte variiert je nach Art der Fahrkarte und wo man sie kaufen kann.
Am günstigsten ist es, eine Einzelfahrkarte zu kaufen, indem man den Wert auf die stadteigene Fahrkarte iLipu lädt, am teuersten ist es, die Fahrkarte in bar im Bus zu bezahlen.
- Auf diese Weise möchten wir die Passagiere dazu ermutigen, unser eigenes Ticket zu verwenden, sagt Pohjola.
Das Feedback weist auf die Notwendigkeit einer Veränderung hin
In regelmäßigen Abständen erfolgt eine Rückmeldung über die Funktionsfähigkeit des ÖPNV an die Stadt.
Das ist gut, denn ohne Feedback weiß man nicht, was geändert werden muss. In den Rückmeldungen wurde beispielsweise ein besserer Zugang zu Geschäften gefordert.
- Als Ergebnis haben wir die Verbindungen nach Mansikkala und Imatrankoski verbessert, sagt Pohjola.
Außerdem wird ein neues ÖPNV-Marketingprojekt gestartet, in dessen Rahmen auch die Meinung der Anwohner gefragt ist.
- Eines der Ziele des Projekts ist es, Kunden noch besser zu kommunizieren.
Viele Möglichkeiten, ein Ticket zu bezahlen
- iTicket
- in Bussen und im Kundenservice des Rathauses erhältlich
- Die Karte kann mit Geld, Einzelfahrscheinen oder Saisonkarten aufgeladen werden
- mobile Anwendungen PayiQ
- eine Anwendung, die auf Ihr Telefon heruntergeladen werden kann
- Einzelkarten und Saisonkarten sind im Verkauf
- bar im Bus
- Ticketpreise und weitere Informationen: imatra.fi/jokkoliikken
Das Jahr des öffentlichen Verkehrs 2020
- Im Laufe des Jahres wurden 243 Fahrten unternommen
- Gesamtkosten 1,7 Millionen Euro
- Ticketeinnahmen 0,326 Millionen Euro
- Staatliche Beihilfen 0,478 Millionen Euro
- Die Förderung der Stadt beträgt 0,895 Mio. Euro
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