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Imatra-Eisbahn
Imatra-Eisbahn

Die Abwärme der Eishalle wird künftig für die Klimatisierung der Eisbahn genutzt

Veröffentlichung
19.10.2021 15: 56
Die Nutzung von Abwärme spart Geld und reduziert den Kohlendioxidausstoß.

Zukünftig wird die Abwärme der Imatra-Eisbahn für die Klimatisierung der Eisbahn genutzt. In der Halle wurde im September eine Anlage installiert, mit deren Hilfe die Abwärme zu den Lüftungsmaschinen geleitet wird. Die in die Halle eingeblasene Luft wird mit Abwärme erwärmt.

Durch die Abwärmenutzung wird weniger Erdgas zur Beheizung der Halle benötigt als bisher, was wiederum die Betriebskosten der Halle senkt.

Laut Schätzung wird jährlich eine monetäre Ersparnis von 40 Euro erwirtschaftet.

- Diese Woche können wir das System noch anpassen und automatisieren, danach werden wir die bestmögliche Leistung daraus ziehen. Die Geräte wurden im September installiert, die genaue Höhe der Kostenreduzierung wird also später durch Monitoring deutlich. Es kann sogar etwas mehr sein, ein technischer Host Heikki Varis Mitra erzählt über den Entwickler von Imatra.

Die Gesamtkosten der Investition betrugen 90 Euro.

Die LUT University ist an der Untersuchung beteiligt

Mitra untersuchte zusammen mit der LUT University die Abwärmeproduktion der Eisbahn. Der Bericht untersuchte die Abwärmeproduktion der Halle und stellte drei verschiedene Optionen für deren Nutzung vor.

Die jetzt installierte Hardware war eine vorgeschlagene Option.

- Bisher wurde das Kondensat aus den Motoren und Pumpen der Eisbahn direkt zum Kondensatorfeld auf dem Dach geleitet, wo das heiße Kondensat gekühlt wurde. Jetzt wird das Kondensat zu den Lüftungsmaschinen geleitet, wo sie die Heizkörper erhitzen, die die Luft erwärmen, erklärt Varis.

Kohlendioxidemissionen werden stark reduziert

Die Nutzung von Abwärme schont nicht nur Euro, sondern auch die Natur. Die Kohlendioxidemissionen der Eisbahn werden durch sinnvolle Nutzung deutlich reduziert.

In der Eisbahn fällt so viel Abwärme an, dass diese nicht vollständig zum Beheizen der Eisbahn genutzt werden kann. Die überschüssige Abwärme soll der Heizung der geplanten Sporthalle neben der Eisbahn zugeführt werden.

Auch für die Sporthalle sind Sonnenkollektoren geplant. Im gleichen Zusammenhang können auch Sonnenkollektoren auf der Eisbahn installiert werden.

- Wenn diese Pläne in Bezug auf die Sporthalle verwirklicht werden, werden nach Berechnungen von LUT die Kohlendioxidemissionen der Eisbahn in den kommenden Jahren um satte 96 Prozent von 138 Tonnen auf 14 Tonnen reduziert, sagt Varis.

Weitere Maßnahmen wurden ergriffen, um die Energieeffizienz der Eisbahn zu verbessern und den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren.

- Es ist geplant, die Eisbahn an Fernwärme anzuschließen. In diesem Zusammenhang stellen wir uns darauf ein, dass die Sporthalle mit der Zeit auch Teil des Fernwärmenetzes wird.

 

Für mehr Informationen:

Technischer Property Manager Heikki Varis, schwach Kräheatmitra.fi (heikki[dot]varis[at]mitra[dot]fi), Tel. 05 235 2855