Die Gefährdungsbeurteilung der Wasserversorgungsanlage ist abgeschlossen
Im Herbst 2017 verpflichten das erneuerte Gesundheitsschutzgesetz und die Hauswasserverordnung den Hauswasserversorger zur Eigenüberwachung und Bewertung und Bewältigung von Risiken, die die gesundheitliche Qualität des Wassers beeinträchtigen, basierend auf der Überwachung der Hauswasserqualität. Die Gefährdungsbeurteilung muss in Zusammenarbeit zwischen den Betreibern und den Behörden erfolgen.
Um sauberes Haushaltswasser zu gewährleisten, wurde unter Federführung des Ministeriums für Soziales und Gesundheit ein Maßnahmenprogramm (WSP, Water Safety Plan) erstellt. Der Zweck des Programms besteht darin, alle Risiken im Zusammenhang mit der Betriebsumgebung der Wasserproduktion und der Wasserproduktionskette zu identifizieren und Risiken zu managen, um die Qualität des häuslichen Wassers sicherzustellen. Auf dieser Basis können sich Wasserversorgungs- und Umweltgesundheitsunternehmen noch besser auf Störsituationen vorbereiten und die identifizierten Risiken in der Notfallplanung berücksichtigen. Das webbasierte WSP-System ist eine kostenlose internetbasierte Anwendung. Das WSP basiert auf dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Modell.
Die Gefährdungsbeurteilung umfasst die Gefahren, die mit dem Betrieb vom Bereich der Rohwasserentstehung über die Wasserentnahme, Wasseraufbereitung und Wasserverteilung bis zum Zapfhahn des Verbrauchers verbunden sind. Für die identifizierten Risiken wurden Aktions- und Folgeprogramme erstellt. Mit dem Hauswasser-Risikomanagementsystem können Einrichtungen sicherstellen, dass Wasserverbraucher sicheres Hauswasser aus ihren Wasserhähnen erhalten.
Imatran Vesi hat in Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung der Region Imatra, der Wasserversorgungseinrichtung Ruokolahti und dem Wasserversorgungsunternehmen der Gemeinde Rautjärvi das WSP-Tool implementiert, um Risiken für die gesamte Wasserversorgungskette zu identifizieren. Das südostfinnische Ely-Zentrum wurde ebenfalls zu dem Projekt eingeladen, dessen Vertreter Zugang zur wsp-Risikomanagement-Website der Stadt Imatra haben.
Die Arbeitsgruppe hat insgesamt mehr als 500 potenzielle Risikostellen untersucht, die auf die Wasserversorgung von Imatra abzielen. Basierend auf der Risikobewertung hat Imatra Water die identifizierten Risiken und die zu ihrer Bewältigung ergriffenen Maßnahmen aufgelistet.
Auf der Grundlage des Risikoberichts kann der Schluss gezogen werden, dass die Risiken im Zusammenhang mit der Wasserversorgung von Imatra unter Kontrolle sind und das Risikoniveau gering ist.