Gymnasiasten aus Imatra und Avinurmi, Estland, begannen eine internationale Unternehmerausbildung in Imatra.
Das Projekt HeritageHunters&Business, das die Nutzung des lokalen Natur- und Kulturerbes für unternehmerische Zwecke in den Mittelpunkt stellt, startete seine erste Trainingsphase am 30. und 31. Januar 2026 in Imatra. An der zweitägigen Auftaktveranstaltung nahmen 20 Schülerinnen und Schüler sowie Trainer und Projektbeteiligte aus Finnland und Estland teil. Insgesamt waren über 30 Personen anwesend.
Im Rahmen der Veranstaltung erfuhren die Jugendlichen mehr über die Besonderheiten des Natur- und Kulturerbes Finnlands und Estlands und dessen wirtschaftliche Bedeutung. Sie lernten außerdem lokale Unternehmen im Bereich Naturtourismus und Kulturerbe kennen und besuchten historische Stätten in Imatra.
Die Schulung wird im Februar und April mit acht gemeinsamen Online-Treffen in englischer Sprache fortgesetzt. Den Abschluss der Schulungsphase bildet eine Abschlusszeremonie im Mai, bei der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums aus Imatra Estland besuchen werden.
Lokale Natur und kulturelles Erbe als Grundlage für nachhaltige Geschäftsideen
Ziel des Ausbildungsprogramms ist es, junge Menschen in Grenzregionen darin zu bestärken, die lokale Natur, das kulturelle Erbe und die Traditionen als Ressourcen und Grundlage für nachhaltige Geschäftsideen zu nutzen. Das Projekt trägt außerdem den begrenzten Bildungs- und Berufschancen junger Menschen sowie den Herausforderungen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit und Migration in Südkarelien und Nordostestland (Region Peipussee) Rechnung.
Projektmanager, Stadt Imatra Tytti Lankinen unterstreicht die Bedeutung des Projekts.
Unser Ziel ist es, junge Menschen zu ermutigen und zu inspirieren, die Einzigartigkeit der Natur und des kulturellen Erbes ihrer Heimatregion zu erkennen und als solide Grundlage für zukünftige Arbeitsplätze und Unternehmen zu nutzen. Internationale Zusammenarbeit eröffnet ihnen neue Perspektiven und Ideen.
Internationale Zusammenarbeit als Teil des Bildungsprogramms
Insgesamt 72 Jugendliche nehmen in drei Trainingsphasen am HeritageHunters&Business-Trainingsprogramm teil. Die erste Phase umfasst je zwölf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Imatra und Avinurmi in Estland. Die Jugendlichen lernen und arbeiten gemeinsam in einem internationalen und kooperativen Lernumfeld.
Die Entwicklung der Inhalte des Trainingsprogramms wird von der Viljandi-Kulturakademie der Universität Tartu koordiniert, die Durchführung erfolgt in Kooperation mit dem Berufskolleg Saimaa EduSampo Oy. Das Training kombiniert Workshops, Studienbesuche, naturnahe Aktivitäten und Reflexionsphasen und fördert so unternehmerisches Denken, Kreativität und praktische Fähigkeiten der Teilnehmenden.
Das Projekt HeritageHunters&Business startete im August 2025 und läuft bis Oktober 2027. Das Gesamtbudget beträgt 637.692 Euro, wovon 80 % (510.153 Euro) aus dem Interreg-Programm Zentralbaltisch 2021–2027 finanziert werden. Die Stadt Imatra und die Stiftung Wildnismuseum sind die finnischen Projektpartner.
Für mehr Informationen:
Projektmanagerin Tytti Lankinen, Mädchen
imatra.fi (tytti[dot]lankinen[at]imatra[dot]fi), Tel. 020 617 1122
Weitere Informationen zum Projekt
HeritageHunters&Business | Stadt Imatra
Schreibe einen Kommentar