Die schulische Jugendarbeit in den Schulen von Imatra wird mit Unterstützung des Projekts „Youth Voice“ gestärkt.
Die Schulen in Imatra stärken ihre Jugendarbeit durch das Projekt „Youth Voice“, das in diesem Herbst gestartet wurde. Die Schulen entwickeln Maßnahmen, die das Wohlbefinden junger Menschen fördern und sie zu Bewegung und zur Teilnahme an Aktivitäten der Schulgemeinschaft anregen.
Das Projekt „Jugendsstimme“ hat zum Ziel, Schulen in die Lage zu versetzen, zeitnah auf die Bedürfnisse junger Menschen und Bildungseinrichtungen einzugehen. Die Aktivitäten werden gemeinsam mit dem Sozialbereich geplant, um eine möglichst reibungslose Unterstützung und Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Ziel ist es, dass sich jeder junge Mensch in der Schule gesehen und gehört fühlt. Vertrauenswürdige und ansprechbare Erwachsene sind dafür unerlässlich, so der Jugendberater der Stadt Imatra. Nelli Hupli.
Die stärkere Einbindung junger Menschen in die schulische Jugendarbeit ist wichtig.
Das Projekt hat zusätzliche Ressourcen für die schulische Jugendarbeit bereitgestellt. Dank der neuen Jugendberaterin oder des neuen Jugendberaters sind nun mehr Beraterinnen und Berater an allen Schulzentren präsent, und die Jugendarbeit kann an mehr Tagen in der Woche angeboten werden. Dadurch stehen den Schulen mehr vertrauenswürdige Erwachsene zur Verfügung, die die Jugendlichen im Schulalltag begleiten.
Während des Schulbetriebs können Aktivitäten wie Bewegungs- und Spielpausen, morgendliche Kaffeepausen und themenbezogene Aktivitäten organisiert werden. Darüber hinaus werden den Schulen Unterrichtseinheiten zu Themen wie Freundschaftsfähigkeiten, den Auswirkungen sozialer Medien, Drogenmissbrauch und Selbstwertgefühl angeboten.
Besonders wichtig ist es, dass junge Menschen selbst an der Planung und Durchführung der Aktivitäten beteiligt werden.
„Wir fragen junge Menschen ständig nach ihren Ideen und Wünschen, und sie können die Aktivitäten selbst umsetzen. Bei den Aktivitäten und ihrer Weiterentwicklung werden auch die Themen berücksichtigt, die in Umfragen zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler aufgetaucht sind“, betont Hupli.
Dank der zusätzlichen Ressourcen kann die schulische Jugendarbeit künftig enger in gemeinsame Lernfördergruppen von Schule und Jugendhilfe sowie in die alltägliche Zusammenarbeit eingebunden werden. Dadurch kann die Unterstützung junger Menschen schneller und flexibler als bisher erfolgen.
Das Projekt „Youth Voice“ wird in den Jahren 2025–2027 in allen drei Schulzentren in Imatra umgesetzt.
Neben den Schulen verfügt die Stadt Imatra über vier Standorte für die Jugendarbeit: das Jugendzentrum Chillaamo in der Holzschule Mansikkala, das Jugendzentrum Kertsi im Schulzentrum Vuoksenniska und die Jugendecke in Imatrankoski, wo Ohjaamo tätig ist. Das Jugendbüro von Etsivä befindet sich in gemeinsamen Räumlichkeiten mit dem Verein Työtaito in Koskenpartaa. Darüber hinaus wird mobile Jugendarbeit mit einem Walkers-Fahrzeug durchgeführt.
Für mehr Informationen:
Jugendleiterin Nelli Hupli, nelli.hupli
imatra.fi (nelli[dot]hupli[at]imatra[dot]fi), Tel. 020 617 1159
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