Die Beseitigung von Mobbing geht uns alle an
Imatra-Schulen haben keine Toleranz gegenüber Mobbing.
Schulzentren wurden zu mobbingfreien Zonen erklärt: Mobbing jeglicher Art ist nicht erlaubt.
Mobbing kommt trotzdem vor.
- Es wäre völlig sinnlos zu sagen, dass es bei Imatra kein Mobbing gibt. Ja, wir werden gemobbt. Unsere Aufgabe ist es, alles dafür zu tun, dass Mobbing aufhört, Bildungs- und Jugendchef Minna Rovio sagt.
Mobbing passiert nicht nur in der Schule, sondern beispielsweise auch bei Hobbys und in sozialen Medien.
- Die Erfahrung von Mobbing ist für jeden persönlich. Oberste Regel sei, dass alles angesprochen und nichts unterschätzt werde, so der Kurator des Schulzentrums Koske Sari Rantala Exotesta sagt.
Vermittlung und Diskussion
In Schulzentren wird Mobbing nach gemeinsam vereinbarten Handlungsmodellen angegangen. Die Arbeit wird gemeinsam mit den Erwachsenen und der Schülerbetreuung der Schule durchgeführt.
Kleine Streitfälle und Mobbing werden mit Hilfe des Peer-Mediation-Modells VERSO gelöst. In dem Modell helfen zu Mediatoren ausgebildete Schüler und Studenten den Parteien, selbst eine Lösung des Streits zu finden.
Auf der Grundlage des Gesprächs wird eine Vereinbarung getroffen, deren Umsetzung überwacht wird.
- Follow-up ist im Allgemeinen wichtig, weil erlernte Operationsmethoden hartnäckig sein können, der Schulleiter des Vuoksenniska-Schulzentrums Ville Laivamaa Zustände.
Ernstere Situationen werden nach dem Grundbildungsgesetz behandelt.
An pädagogischen Gesprächen beteiligen sich der Schüler und der Lehrer, ggf. auch der Schulleiter und die Erziehungsberechtigten. Die Ergebnisse der Gespräche werden in Wilma festgehalten.
Auch traditionelle Konsequenzen wie eine Nachuntersuchung, eine Abmahnung und eine befristete Kündigung kommen zum Einsatz.
Bei rechtswidrigen Handlungen wird eine Strafanzeige erstattet.
- Mobbing erfüllt sehr oft die Merkmale einer Straftat. Das können zum Beispiel Beschimpfungen, rechtswidrige Drohungen oder Kniffe sein. In diesen Fällen wird eine Strafanzeige erstattet, und die Behörden werden in die Ermittlungen des Falls einbezogen, sagt Rovio.
Prävention mit vielen verschiedenen Mitteln
Damit Situationen nicht zu Mobbing oder Behördenangelegenheiten werden, sind viele präventive Verfahren im Einsatz.
Emotions- und Interaktionserziehung findet einmal im Monat für Schüler statt, und jede Schule hat Unterstützungsschüler.
Darüber hinaus werden in den Schulzentren klassenspezifische anonyme Befragungen durchgeführt, mit denen die Mobbing-Situation in den Klassen ermittelt wird.
Erwachsene spielen eine Schlüsselrolle. Die Zusammenarbeit zwischen Schulerwachsenen und Erziehungsberechtigten ist äußerst wichtig.
Das Ziel aller ist, dass es gut ist, zur Schule zu kommen.
- Es müssen leicht zugängliche, sichere Erwachsene dort sein. Darauf können wir alle Einfluss nehmen, resümiert Rantala.
Informationen für den Text wurden auch vom Schulleiter des Mansikkala-Schulzentrums zur Verfügung gestellt Lasse Tilikka, Kurator des Schulzentrums Eksoten VuoksenniskaAnu Tarhonen und der Leiter der operativen Einheit des Schulkuratorendienstes des Eksoten Family Center Heidi Pietinen.
Einmal im Monat öffnet Imatra auf dieser Seite den Hintergrund zum Zeitgeschehen. Sie können beeinflussen, welche Themen besprochen werden. Beantworten Sie die Umfrage: imatra.fi/taustaslakymä
Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind oder Ihr Jugendlicher gemobbt wird?
- Wenden Sie sich an Ihren Lehrer oder Klassenleiter.
- Die Schule bearbeitet den Verdacht nach dem situationsgerechten Betriebsmodell. Das erste und wichtigste ist, herauszufinden, was passiert ist.
- Bei Imatra haben sich alle Schulzentren verpflichtet, gemeinsam vereinbarte Betriebsmodelle zu befolgen.
- Sie können sich zum Beispiel auch bei Freundschaftsangelegenheiten und diversen anderen schulischen Problemsituationen an die Schülerbetreuung der Schule wenden.
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