Kuva
Ein Anti-Mobbing-Schild im Hof ​​des Mansikkala-Schulzentrums.
In Schulen wird viel getan, um Mobbing zu verhindern. "Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass in der Jugend von Imatra viel Gutes steckt. Wir alle brauchen von Zeit zu Zeit eine Pause, und in solchen Situationen üben wir Dinge zusammen", sagt Kuratorin Sari Rantala.

Die Beseitigung von Mobbing geht uns alle an

Veröffentlichung
4.12.2022 06: 30
Schulen haben ein etabliertes Betriebsmodell für den Umgang mit Mobbing-Situationen. Die Aufgabe der Erwachsenen ist es herauszufinden, zu unterstützen und Sicherheit zu schaffen.

Imatra-Schulen haben keine Toleranz gegenüber Mobbing.

Schulzentren wurden zu mobbingfreien Zonen erklärt: Mobbing jeglicher Art ist nicht erlaubt.

Mobbing kommt trotzdem vor.

- Es wäre völlig sinnlos zu sagen, dass es bei Imatra kein Mobbing gibt. Ja, wir werden gemobbt. Unsere Aufgabe ist es, alles dafür zu tun, dass Mobbing aufhört, Bildungs- und Jugendchef Minna Rovio sagt.

Mobbing passiert nicht nur in der Schule, sondern beispielsweise auch bei Hobbys und in sozialen Medien.

- Die Erfahrung von Mobbing ist für jeden persönlich. Oberste Regel sei, dass alles angesprochen und nichts unterschätzt werde, so der Kurator des Schulzentrums Koske Sari Rantala Exotesta sagt.

Vermittlung und Diskussion

In Schulzentren wird Mobbing nach gemeinsam vereinbarten Handlungsmodellen angegangen. Die Arbeit wird gemeinsam mit den Erwachsenen und der Schülerbetreuung der Schule durchgeführt.

Kleine Streitfälle und Mobbing werden mit Hilfe des Peer-Mediation-Modells VERSO gelöst. In dem Modell helfen zu Mediatoren ausgebildete Schüler und Studenten den Parteien, selbst eine Lösung des Streits zu finden.

Auf der Grundlage des Gesprächs wird eine Vereinbarung getroffen, deren Umsetzung überwacht wird.

- Follow-up ist im Allgemeinen wichtig, weil erlernte Operationsmethoden hartnäckig sein können, der Schulleiter des Vuoksenniska-Schulzentrums Ville Laivamaa Zustände.

Ernstere Situationen werden nach dem Grundbildungsgesetz behandelt.

An pädagogischen Gesprächen beteiligen sich der Schüler und der Lehrer, ggf. auch der Schulleiter und die Erziehungsberechtigten. Die Ergebnisse der Gespräche werden in Wilma festgehalten.

Auch traditionelle Konsequenzen wie eine Nachuntersuchung, eine Abmahnung und eine befristete Kündigung kommen zum Einsatz.

Bei rechtswidrigen Handlungen wird eine Strafanzeige erstattet.

- Mobbing erfüllt sehr oft die Merkmale einer Straftat. Das können zum Beispiel Beschimpfungen, rechtswidrige Drohungen oder Kniffe sein. In diesen Fällen wird eine Strafanzeige erstattet, und die Behörden werden in die Ermittlungen des Falls einbezogen, sagt Rovio.

Prävention mit vielen verschiedenen Mitteln

Damit Situationen nicht zu Mobbing oder Behördenangelegenheiten werden, sind viele präventive Verfahren im Einsatz.

Emotions- und Interaktionserziehung findet einmal im Monat für Schüler statt, und jede Schule hat Unterstützungsschüler.

Darüber hinaus werden in den Schulzentren klassenspezifische anonyme Befragungen durchgeführt, mit denen die Mobbing-Situation in den Klassen ermittelt wird.

Erwachsene spielen eine Schlüsselrolle. Die Zusammenarbeit zwischen Schulerwachsenen und Erziehungsberechtigten ist äußerst wichtig.

Das Ziel aller ist, dass es gut ist, zur Schule zu kommen.

- Es müssen leicht zugängliche, sichere Erwachsene dort sein. Darauf können wir alle Einfluss nehmen, resümiert Rantala.

Informationen für den Text wurden auch vom Schulleiter des Mansikkala-Schulzentrums zur Verfügung gestellt Lasse Tilikka, Kurator des Schulzentrums Eksoten VuoksenniskaAnu Tarhonen und der Leiter der operativen Einheit des Schulkuratorendienstes des Eksoten Family Center Heidi Pietinen.

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