Geschichte
Wie viele andere heutige Stadtteile von Imatra entstand auch Rajapatsas im Umfeld von Fabriken. Die moderne Geschichte von Rajapatsas beginnt in den 1930er Jahren, als Finska Elektrokemiska Ab – Suomalainen Elektrokemialline Oy und Outokumpu Oy Produktionsstätten in der Nähe von Rajapatsas errichteten. Bereits vor den Kriegen wurde das von Oy Vuoksenniska Ab erbaute Imatran Rautatehdas mit seinem Wohngebiet fertiggestellt. Heute ist das Fabrikgelände als Ovako Oy bekannt. Innerhalb eines Jahrzehnts wurde die Ensontie, die sich zu einer wichtigen Verkehrsader entwickelt hatte, besiedelt, und Ende der 1930er Jahre hatte sich das Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Ruokolahti und Jääski entlang der Ensontie zu einer regionalen Siedlung und einem Dienstleistungszentrum entwickelt. Der Name Rajapatsas etablierte sich spätestens Mitte der 1930er Jahre als Ortsname, als Osuusliike Imatra das Geschäft Rajapatsas an der Ensontie eröffnete. Der Name des Grenzdenkmals leitet sich vom Grenzposten „Grenzdenkmal“ ab, der sich an der Ensontie an der Grenze zwischen den Gemeinden Ruokolahti und Jääski befindet. Die um die Fabriken entstandenen kulturhistorischen Wohngebiete sind typisch für die Region. Die Wohnungen im sogenannten Lehmhausgebiet von Teppanala wurden vom Architekten Albert Richardtson entworfen. In der Gegend gibt es sowohl Bereiche für Manager als auch Wohngebiete für Fabrikarbeiter.
Tor nach Russland
In Rajapatsa leben etwa 2 Menschen. Die Pietarintie, die durch das Viertel verläuft und zum internationalen Grenzbahnhof führt, verleiht der Grenzstatue ihre eigene Farbe. Der internationale Grenzbahnhof Imatra wurde im Sommer 700 eröffnet und der Verkehr dort war bereits vor der Schließung der Grenze rege. Derzeit werden davon 2002 Millionen Grenzübertritte pro Jahr durchgeführt. Die Nachbarstadt Swetogorsk ist nur wenige Kilometer entfernt.
Dorfverein
Das Ziel des Dorfvereins Rajapatsaa ist es, die sinnvolle Entwicklung und den Komfort von Rajapatsaa als Lebensraum zu erhalten. Das Ziel ist auch, die sozialen Interaktionen mit allen Bewohnern dieses Stadtteils aufrechtzuerhalten und mitfühlend über die Erhaltung der Gemeinschaft, das Wohlergehen, Verbesserungen, gemeinsame Visionen und die Umsetzung nachzudenken.
Die Adresse der Facebook-Seite des Vereins lautet:
facebook.com/Rajapatsaankylayhdistys