Wir leben in spannenden Zeiten in der Imatra-Bibliothek. Das neue Bibliothekssystem von Heili Libraries, Quria, wird seit einigen Monaten intensiv genutzt. Ebenso der Kundenservice der Arena. Noch nie haben wir so viel Kundenfeedback erhalten wie jetzt zu unserem neuen Online-Service. Das Feedback war eher bunt als schmeichelhaft. Und Arena verdient an dieser Stelle kein Lob. Wir glauben und hoffen, dass sich die Situation verbessern wird. Die Nationale E-Bibliothek, die anfangs viele Fragen aufgeworfen hat, ist bereits seit einem Jahr voll. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich daraus ein toller Dienst entwickelt, der schnell wächst. Ich habe unsere Kunden damit beruhigt, dass unser Online-Service zwar schwierig zu nutzen ist, das neue System, das die Mitarbeiter verwenden, jedoch ebenfalls Herausforderungen mit sich bringt. Dennoch ist es schön zu sehen, dass man auch mit über fünfzig noch Neues lernen kann. Langsam, steif und vielleicht ein wenig widerwillig, aber trotzdem.
Die Weltlage ist, wie sie ist, aber in Imatra planen wir mutig für die Zukunft. Einer der Pläne ist die Renovierung des Kulturzentrums Virta. Es wird für ein fast 40 Jahre altes Haus nützlich sein. Falls der Plan umgesetzt wird, wird die Hauptbibliothek in Notunterkünfte umziehen. Wo und in welcher Form, ist noch in der Entwicklung. Mein eigener Vorschlag: Da es in Imatra zwei hervorragende Büchereien gibt, könnte die Hauptbibliothek als Light-Version in den freien Räumen fungieren, d. h. eine kleine Sammlung neuer Bücher, ein Regal zum Ausleihen von Reservierungen, einen Zeitungsleseraum und die Möglichkeit zur Computernutzung bieten. Das Reservieren von Büchern zwischen den Heili-Bibliotheken ist kostenlos, sodass Kunden problemlos an das gewünschte Buch gelangen können, selbst wenn wir in engen Räumen mit gedämpftem Licht arbeiten. Es sei denn, es geht um Märchen Rämön aus einem neuen Buch. Dann ist die Wartezeit lang. Bei den Ausweichmodi ist allerdings noch alles offen.
Bei der Raumplanung für die sanierte Hauptbücherei sind wir auf die Mithilfe unserer Kunden angewiesen. Wir müssen darüber nachdenken, wie die Bibliothek in Zukunft aussehen wird, welche Einrichtungen die Kunden benötigen, wie sich das Verhältnis zwischen physischen und digitalen Materialien entwickeln wird und wie sich die Nutzung der Bibliothek insgesamt ändern wird. Wir fragen nach Ihren Wünschen und nehmen Ihre Anregungen auf.
Eine große Veränderung für die Mitarbeiter und Kunden der Stadtbibliothek Imatra betrifft unseren direkten Vorgesetzten. Ari Sareslahti bevorstehende Pensionierung. Ari hat fast die gesamte Zeit, seit die Hauptbücherei am jetzigen Standort besteht, dort gearbeitet und die Bibliothek und ihr hochgelobter Service-Gedanke sind in ihm zu einem großen Teil zur Personifizierung geworden. Ari war immer freundlich und überaus gewissenhaft und für uns alle ein gutes Vorbild. Ich hoffe, sein Nachfolger tut dies auch.
mika. kahkonen
imatra.fi (mika[dot]kahkonen[at]imatra[dot]fi)
Tel: 020 617 6602